Turnverein Eisenharz 1912 e.V.

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TG feiert Auswärtssieg in der Oberliga

 

Die Bilanz stimmt für die Oberligaturner der TG Wangen/Eisenharz. Zweiter Wettkampf, zweiter Sieg, Platz zwei in der Tabelle.

Mit gemischten Gefühlen und einer gehörigen Portion Respekt reisten die Oberligaturner der TG Wangen/Eisenharz zum Auswärtswettkampf nach Schömberg.

Einerseits selbst hochmotiviert, nach dem Heimerfolg gegen die KTV Hohenlohe, andererseits beeindruckt vom starken Auftritt der TG Schömberg gegen den Topfavoriten MTV Ludwigsburg am ersten Wettkampftag. Ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig auf jeden Fall die Mannschaftszusammenstellung der Schwarzwälder. Nachdem ein paar Turner den Verein verlassen hatten und  keine Nachwuchsarbeit mehr im Turnen geleistet wird, trat die TG Schömberg mit einem zusammengewürfelten Team auswärtiger Turner an. Die TG Wangen/Eisenharz sah sich einem Trupp mit jungen Turnern des STB-Nachwuchskaders aus Wetzgau, Ostfildern und Böblingen, die nie zuvor in Schömberg waren, zwei Schweizer Turnern und ein paar Turnern der Region gegenüber.

Die Gastgeber konnten den besseren Start für sich verbuchen. Die ersten beiden TG Turner kamen nicht Fehler frei durch ihre Kürübungen auf der Bodenbahn und mussten ihre Duelle mit vier bzw. fünf Score-Punkten an die Turner der TG Schömberg abgeben. Es sah Anfangs tatsächlich nicht gut aus für die Allgäuer Turner. 9:0 der Zwischenstand nach zwei Mann-gegen-Mann-Vergleichen. Als dritter TG Turner holte Stefan Merath, mit einem guten Vortrag ein Unentschieden. Julian von Kirn verkürzte, dank virtuoser Mehrfachschrauben innerhalb seiner Salti auf 9:5.

Dem holprigen Auftakt am Boden folgte eine Energieleistung am Pauschenpferd. Die wesentlich schwierigeren Übungen mit höheren Ausgangswerten gaben den Ausschlag für die Turngemeinschaft Wangen/Eisenharz. Angeführt von Pascal Schober, der fünf Punkte für sich verbuchen konnte, wurden alle vier Vergleiche und damit das zweite Gerät mit 13:0 Score gewonnen. 18:9 zu Gunsten der Allgäuer Turner lautete der Stand beim Wechsel an die Ringe.

Ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams beim Ringeturnen. Die TG Schömberg entschied das erste Duell mit zwei Punkten für sich. TG Turner Jakob Teiber konterte mit einer schwunghaften Übung und holte drei Score. Mit einer perfekten Übung behielt der Schweizer Fabio Strauss im dritten Duell die Oberhand über TG Kraftpaket Nico Steinhauser. Pascal Schober, Topscorer des TG Teams an diesem Tag, steuerte schließlich nochmals fünf Score-Punkte zum Pausenstand von 26:15 für die TG Wangen/Eisenharz bei.

Für einen gelungenen Start nach der Pause sorgte TG Turner Jakob Hölz. Ein gestreckter Tsukahara am Sprungtisch bescherte dem TG Team weitere vier Punkte. Julian von Kirn fügte mit demselben Sprung nochmals zwei Punkte dazu. Nach einem Sturz auf Seiten der Turngemeinschaft und einem starken Tsukahara gestreckt mit ganzer Schraube auf Seiten der Gastgeber, musste der Sprung knapp mit 6:7 abgegeben werden.

Eine starke Vorstellung der Allgäuer Turner folgte am Barren. Lukas Mader turnte elegant durch die Holmengasse und scorte. Pascal Schober erhöht das TG Punktekonto um weitere fünf Score. Jakob Teiber zeigte ein neues Element und wurde mit zwei Punkten belohnt. Moritz Mittmann glänzte mit zwei Höchstschwierigkeiten in seiner Kür, dem Healy und der Luftrolle in Stütz und führte damit die TG Mannschaft endgültig auf die Siegesstraße. 12:0 das Ergebnis am Barren, mit 44:22 ein komfortabler Vorsprung vor dem Reckfinale und die Vorentscheidung.

Da war es zu verkraften, dass das Reck mit 11:5 Score-Punkten verloren wurde. Jakob Teiber punktete für die Allgäuer Turner zum Endstand von 49:33 für die TG Wangen/Eisenharz. Von Platz zwei aus, gehen die Oberligaturner der TG Wangen/Eisenharz nun in die kommenden Wettkämpfe gegen die Top Teams der Liga. Im nächsten Wettkampf turnt die TG Wangen/Eisenharz am Samstag, 12.03.2022 um 15.00 Uhr in der Wangener Ebnethalle gegen den VFL Kirchheim.

Weitere Infos zur Liga, zu den Turnern und den anstehenden Aufgaben findet ihr im STB Ligaheft über diesen Link.

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