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Am Samstag, den 15. Februar 2025, startete die TG-Wangen Eisenharz III mit einem überzeugenden Sieg in die neue Kreisliga-Saison. In der heimischen Ebnethalle in Wangen setzten sich die Gastgeber mit einem klaren Endergebnis von 250,80 Punkten gegen die WKG Donau-Alb II (216,25 Punkte) durch und sicherten sich zudem alle 12 Gerätepunkte. Die Oberligamannschaft musste sich hingegen dem Titelverteidiger der Saison 2024, der TG Schömberg, mit 51 zu 33 Scorepunkten geschlagen geben. Trotz der Niederlage zeigte sich die zweite Mannschaft der TG-Wangen/Eisenharz sehr zufrieden mit ihrer Leistung. |
Für das Team der Kreisliga war es der erste Wettkampf überhaupt in dieser Liga – eine Premiere, die ihre Stärke jedoch nicht trübte. Auch wenn einige Wackler und kleinere Fehler zu verzeichnen waren, überzeugten die Turner mit starken Übungen. Mark Güthling von der WKG TG Wangen-Eisenharz III stellte mit 64,15 Punkten den besten 6-Kämpfer des Wettkampfs und zeigte damit eine herausragende Leistung. Die Begeisterung der Mannschaft, endlich das Erlernte in der Liga präsentieren zu können, war während des gesamten Wettkampfs spürbar. Nun gilt es für das Team, an diese starken Leistungen anzuknüpfen und das Ziel einer erfolgreichen Saison zu verwirklichen.
Die Oberligamannschaft erlebte einen durchwachsenen Start in die Saison. Am Boden konnte Lukas Mader trotz einer guten Übung einen Sturz nicht vermeiden. Am Pauschenpferd hielt die WKG lange mit, doch ein misslungener Abgang von Christian Förg kostete wertvolle Punkte. An den Ringen zeigte Felix Kimmerle mit 12,80 Punkten eine solide Leistung, doch Schömberg baute seine Führung weiter aus. Nach der Pause erzielte die heimische Mannschaft am Sprung ihren einzigen Gerätesieg. Benjamin Mayer trat trotz eines Eingriffs am Ohr an und sicherte vier Scorepunkte. Jakob Hölz profitierte von einem Sturz seines Gegners und konnte drei Scorepunkte verbuchen. Am Barren verhinderten zwei weitere Stürze einen möglichen Gerätesieg, und Schömberg entschied die Begegnung letztlich am Reck mit starken Übungen für sich.
Trotz einer durchwachsenen Vorbereitung zeigt sich das Oberligateam erleichtert, eine konkurrenzfähige Leistung abgeliefert zu haben und blickt zuversichtlich auf die kommenden Wettkämpfe.
Foto: "Oldie" Stefan Merath an den Ringen (Vera Teiber)