![]() |
Auch am 3. Wettkampftag stehen in der Tabelle der Turn-Oberliga noch keine Siegpunkte auf dem Konto der TG Wangen/Eisenharz II. Und dennoch zeigt sich ein positiver Trend. Dieses Mal fiel die Niederlage deutlich knapper aus, außerdem konnte nach Wertungspunkten das beste Ergebnis der Saison erturnt werden. Mit 37 zu 29 Score-Punkten gewannen die Gäste aus Schmiden in der Ebnethalle einen Krimi-Wettkampf. Am Boden konnten die Turner der TG Wangen/Eisenharz mit ihrer besten Leistung der laufenden Saison die ersten wertvollen Punkte holen und das Gerät mit 5:3 Punkten gewinnen. Dank eines Unentschiedens am Pauschenpferd und 3 gewonnenen Duellen an den Ringen stand es zur Halbzeit 22:12 für die Allgäuer Heimmannschaft. |
Am Pauschenpferd zeigte Christian Förg mit einer Punktzahl von 12,7 Punkten persönliche Saisonbestleistung. Mit einem vollen Kader von 10 Turnern konnte die TG Wangen/Eisenharz an diesem Wettkampf zum ersten Mal auf die bestmögliche Besetzung bauen.
Während man in der ersten Halbzeit deutlich sehen konnte, wo die Stärken des diesjährigen Oberligateams liegen, zeigte die zweite Halbzeit, wo es noch Verbesserungspotential gibt. Der deutliche Vorsprung von 10 Score-Punkten nach 3 Geräten kam vor allem durch die in Summe höheren Ausgangswerte der Heimmannschaft zustande. Der Ausgangswert gibt die Schwierigkeit der gezeigten Übung an.
Am Sprung wurden die eben erwähnten Ausgangswerte dann zum Verhängnis. Die Gäste aus Schmiden zeigten bei ähnlich sauberer Ausführung die schwereren Sprünge, wodurch der Vorsprung auf 2 Score-Punkte schrumpfte. Am Barren zeigten beide Teams sehr gute und vor allem fehlerfreie Übungen. Während die TG Wangen/Eisenharz in 3 Duellen überzeugen konnte und 4 Score-Punkte holte, konnte Schmiden im letzten Duell am Barren mit einer außerordentlich starken Übung 5 Punkte holen und das Gerät für sich entscheiden. Mit nur einem Punkt Rückstand vor dem Reck schien der Wettkampf für die Gäste sichtlich knapp zu werden. In den Reihen der TG Wangen/Eisenharz war allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viel Hoffnung zu verspüren. Am Reck fehlt es im aktuellen Kader leider deutlich an „Spezialisten“. Lediglich Felix Kimmerle, der für die Allgäuer an allen 6 Geräten zum Einsatz kam, konnte hier noch punkten, während die Gäste mit den schwierigeren Übungen ganze 11 Punkte gutmachen und somit den Wettkampf für sich entscheiden konnten.
Mit Blick auf die erturnten Punkte ergibt sich nach diesem Wettkampf allerdings ein sehr positives Bild mit Blick auf die weiteren Wettkämpfe. Mit solchen Leistungen kann in der laufenden Saison noch so manches möglich sein. Bis zur nächsten Begegnung gegen den TSV Wernau stehen noch 2 Wochen Training zur Verfügung, die jetzt bestmöglich genutzt werden müssen.
Das Foto (Fotograf: Wolfgang Strobel) zeigt Jakob Teiber beim Abgang am Barren.